Antworten auf die häufigsten Fragen von Eltern. Ihre Frage ist nicht dabei? Melden Sie sich gerne.
Ab 2 Jahren können Sie Ihr Kind für eine erste Abklärung anmelden.
Eine Beratung oder Abklärung ist sinnvoll, wenn Ihr Kind Schwierigkeiten beim Sprechenlernen zeigt, schwer verständlich ist, Mühe mit Sprachverständnis hat, auffällig stottert oder in seiner sprachlichen Entwicklung stagniert.
Im Kanton Zürich übernimmt das AJB die Kosten für das Screening, die Erstberatung und die Therapie im Vor- und Nachschulbereich. Für weitere Informationen zu den Kosten in anderen Kantonen oder bei privater Finanzierung berate ich Sie gerne individuell.
Ja, im Kanton Zürich können Sie Ihr Kind direkt anmelden. In anderen Kantonen gelten unterschiedliche Bestimmungen.
Die Dauer der Therapie im Frühbereich variiert je nach individuellem Bedarf und kann von einigen Monaten bis zu zwei Jahren reichen. Falls nötig übernehmen anschliessend die Logopädinnen in den Kindergärten und Schulen die weitere Begleitung.
Nach einem ersten Kennenlernen und der Festlegung der Therapieziele beginnt die Therapie in Phasen von 3-4 Monaten, ggf. zweimal pro Woche. Die Eltern werden kontinuierlich beraten und in den Prozess einbezogen.
Wird nach der Abklärung eine logopädische Therapie empfohlen und eine Kostengutsprache erteilt, übernimmt das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) die Therapiekosten. Beratungen und Coachings für Eltern sowie weitere individuell vereinbarte Leistungen werden privat abgerechnet. Über Umfang und Kosten informiere ich Sie gerne vorab.
In vier Schritten: Eltern oder die Kinderärztin bzw. der Kinderarzt melden das Kind bei einer sozialpädiatrischen Fachstelle an, zum Beispiel am Kantonsspital Winterthur oder am Universitäts-Kinderspital Zürich. Die Fachstelle klärt ab, ob eine Therapie empfohlen wird. Bei einer Empfehlung erteilt das AJB die Kostengutsprache. Danach nehmen Sie direkt mit mir Kontakt auf.
In meinen beiden Praxen in Winterthur: an der Hard 5 in Wülflingen und an der Emil-Krebs-Gasse 10 in der Lokstadt. Beratungen sind auf Wunsch auch online möglich.
Ja. Ich berate Eltern und Bezugspersonen zu Fragen rund um Sprache, Kommunikation, Entwicklung und den Umgang mit herausfordernden Situationen im Alltag, unabhängig von einer Kostengutsprache. Diese Beratungen werden privat abgerechnet.
Nein, Mehrsprachigkeit ist kein Risiko für die Sprachentwicklung. Bei Auffälligkeiten ist eine differenzierte Abklärung wichtig, die alle Sprachen des Kindes berücksichtigt. Genau darauf ist meine Begleitung ausgerichtet.
Ja, wo sinnvoll und von Ihnen gewünscht. Der Austausch mit Kinderärztinnen, Abklärungsstellen, heilpädagogischer Früherziehung, Kindergarten und Schule hilft, Beobachtungen zusammenzuführen und die Unterstützung aufeinander abzustimmen.
Sprechunflüssigkeiten kommen bei vielen Kindern vorübergehend vor. Wenn sie länger als einige Monate anhalten, sich verstärken oder Ihr Kind darunter leidet, lohnt sich eine Abklärung. Bleiben Sie im Gespräch gelassen, lassen Sie Ihr Kind ausreden und melden Sie sich bei Fragen gerne bei mir.