Therapie & Ablauf

Kind beim Steckspiel in der Logopädie-Therapie in Winterthur

In meiner logopädischen Praxis setze ich auf moderne und wissenschaftlich fundierte Therapiemethoden, um eine effektive und individuell abgestimmte Behandlung zu gewährleisten.

Die Auswahl der Therapieansätze basiert auf einer sorgfältigen Diagnose und den spezifischen Bedürfnissen jedes Kindes.

Meine therapeutischen Schwerpunkte

01

Sprachentwicklungsstörungen

zum Beispiel in den Bereichen Sprachverständnis, Wortschatz, Grammatik und Sprachproduktion

02

Aussprachestörungen

phonologische und phonetische Auffälligkeiten sowie Schwierigkeiten in der Sprechmotorik

03

Sprachentwicklung bei Mehrsprachigkeit

differenzierte Abklärung und Begleitung unter Berücksichtigung aller Sprachen des Kindes

04

Sprachentwicklung im Rahmen verschiedener Syndrome

individuell abgestimmte Begleitung der sprachlichen und kommunikativen Entwicklung

05

Redeflussstörungen

insbesondere Stottern und Poltern

06

Kommunikation und soziale Interaktion

logopädische Begleitung beispielsweise bei Autismus oder selektivem Mutismus

07

Lesen und Schreiben

Unterstützung bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten bzw. Lese-Rechtschreibstörungen

Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein eine Diagnose. Entscheidend ist, wie ein Kind kommuniziert, Sprache versteht und nutzt und wie es im Alltag an Beziehungen, Spiel, Lernen und sozialem Austausch teilhaben kann.

Welche Methoden setze ich ein?

Jede Therapie wird individuell angepasst und kontinuierlich evaluiert. Für Fachpersonen und Interessierte: die Ansätze, mit denen ich je nach Störungsbild arbeite.

Phonologische Störungen

Einsatz von Methoden wie der psycholinguistisch orientierten Phonologietherapie (P.O.P.T), der Minimalpaartherapie, Metaphon, usw.

Lexikalisch-semantische Störungen

Therapieansätze zur Förderung des Wortschatzes und zur Verbesserung von Wortfindungsstörungen u.a. mit dem patholinguistischen Ansatz, der Elaborationstherapie und dem Wortschatzsammler.

Morpho-syntaktische Störungen

Unterstützung in der Entwicklung von Wortflexionen, Satzbau und Erzählfähigkeiten u.a. mit dem patholinguistischen Ansatz, dem entwicklungsproximalen Ansatz, dem Handlungsorientierten Therapieansatz HOT und der Therapie nach Barbara Zollinger.

Sprachverständnis

Spezifische Methoden zur Verbesserung des Wort- und Satzverständnisses u.a. mit dem patholinguistischen Ansatz & der Sprachverstehenskontrolle.

Phonetische Störungen

Einsatz von Methoden wie der psycholinguistisch orientierten Phonologietherapie (P.O.P.T), der Lautassoziationsmethode und Ansätzen aus Prompt.

Zentrale Sprechstörungen

Therapieansätze für verbale Entwicklungsdyspraxie werden kombiniert u.a. aus KoArt®, VEDiT, TOLGS, McGinnis und 
Ansätzen aus Prompt.

Redeflussstörungen

Spezialisierte Behandlungsansätze für Stottern und Poltern u.a. MINI-KIDS, KIDS, Katz-Bernstein und Sick.

Lese-Recht­schreib­störungen

Multimodaler Ansatz, der phonologische Trainingsmethoden, multisensorische Ansätze, Leseflüssigkeitstrainings, rechtschreibregelbasierte und strukturierte Lese- und Rechtschreibtrainings, technologiegestützte Ansätze usw. kombiniert.

Stimme

Therapie u.a. nach der Schlaffhorst-Andersen-Methode.

Mutismus und Autismus-Spektrum-Störungen

Sprachfördermethoden, die auf Kommunikation, soziale Interaktion, Verhalten und emotionale Regulation einwirken: Modelling und visuelle Unterstützung mit METACOM-Symbolen und TEACCH-Hilfen sowie spielbasierte Kommunikationsförderung im Sinne des Hanen-Programms – vor dem Hintergrund von Weiterbildungen bei Kristin Snippe.

Dieser strukturierte Ansatz gewährleistet eine umfassende und kontinuierliche Unterstützung für das Kind und seine Familie während des gesamten Therapieprozesses.

Ergänzende Ansätze: Körperwahrnehmung und Selbstregulation

Im Moment absolviere ich die Weiterbildungen zum Somatic Experiencing® Practitioner in Zürich nach Dr. Peter Levine und zum kidSoma Practitioner bei Alé Duarte.

Somatic Experiencing® mit Kindern

Somatic Experiencing (SE) ist ein körperorientierter Ansatz zur Begleitung belastender Erfahrungen. In der Arbeit mit Kindern stehen spielerisches Entdecken, Bewegung und das behutsame Wahrnehmen von Körperempfindungen im Mittelpunkt. Ziel ist es, das Erleben von Sicherheit und Selbstwirksamkeit zu stärken und den Umgang mit Anspannung zu unterstützen. Eltern können dabei einbezogen werden.

KidSoma nach Alé Duarte

KidSoma wurde von Alé Duarte entwickelt. Es versteht sich als flexibler Ansatz, der Spiel, Bewegung, Körperwahrnehmung und Beziehung verbindet. Fachpersonen greifen die Interessen und Impulse des Kindes auf und begleiten es dabei, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung von Selbstregulation und Selbstwirksamkeit bzw. Resilienz – der Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen – und die natürliche Freude am Entdecken und Lernen.

Weiterführende Links: Somatic Experiencing Schweiz · SE mit Kindern – Praxis Franziska Fuchs · Alé Duarte / KidSoma

Ablauf der Therapie

Erstkontakt und Beratung

Nach einer ersten Kontaktaufnahme erfolgt ein Beratungs- und Screeningtermin, um den individuellen Bedarf zu ermitteln.

Therapieblock

Die Therapie findet üblicherweise zweimal wöchentlich in Blöcken von drei bis vier Monaten statt.

Pause und Vertiefung

Nach jedem Therapieblock folgt eine Pause, in der das Kind und die Eltern das Gelernte vertiefen können. Ich stehe auch während dieser Zeit bei Bedarf zur Verfügung.

Fortsetzung der Therapie

Nach der Pause beginnt ein weiterer Therapieblock, bis die Therapieziele erreicht sind.

Übergabe und Abschluss

Beim Eintritt des Kindes in den Kindergarten oder bei Erreichen der Therapieziele wird die Therapie abgeschlossen. Bei Bedarf erfolgt eine Übergabe an die zuständige Schullogopädin.

Zuweisung und Finanzierung

So kommen Sie zu einer logopädischen Therapie: vier Schritte von der Anmeldung bis zum Therapiestart. Beratungen und Coachings für Eltern sind auch ohne Kostengutsprache möglich.

Spielfiguren als Therapiematerial in der logopädischen Praxis
1

Anmeldung

Eltern oder die Kinderärztin bzw. der Kinderarzt melden das Kind bei einer sozialpädiatrischen Fachstelle an, zum Beispiel am Kantonsspital Winterthur oder am Universitäts-Kinderspital Zürich.

2

Abklärung

Die Fachstelle klärt ab, ob eine logopädische Therapie empfohlen wird.

3

Kostengutsprache

Bei einer Therapieempfehlung übernimmt das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) die Therapiekosten.

4

Therapiestart

Die Eltern nehmen direkt mit der Praxis Kontakt auf, und wir vereinbaren den ersten Termin.

Darüber hinaus können Beratungen und Coachings für Eltern sowie weitere individuell vereinbarte Leistungen unabhängig von einer Kostengutsprache in Anspruch genommen und privat abgerechnet werden. Über Umfang und Kosten informiere ich Sie gerne vorab.

Fragen zur Sprachentwicklung Ihres Kindes?

Ich freue mich darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen. Melden Sie sich für ein erstes Gespräch oder einen Beratungstermin.

Sie sind Fachperson? Angebote für Beratung, Coaching, Supervision und Zusammenarbeit finden Sie unter Für Fachpersonen.